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Gehweg Schnee räumen: So machen Sie es richtig.

Wenn Sie am Gehweg Schnee räumen, zählt vor allem eines: eine durchgehend begehbare Spur. Wie breit diese Spur ausfällt, regelt Ihre Stadt in der Straßenreinigungssatzung. In Düsseldorf gilt eine Breite von mindestens einem Meter. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen die Praxis: welche Fläche Sie freihalten, wohin der Schnee gehört und in welcher Reihenfolge Sie arbeiten.

  • Freie Spur von rund 1-1,5 Meter, damit zwei Personen aneinander vorbeikommen. Das genaue Maß steht in der Satzung Ihrer Kommune.
  • Schnee an den Gehwegrand zur Fahrbahn schieben, nicht auf Radwege, Gullys, Hydranten oder Nachbargrundstücke.
  • Immer erst räumen, dann streuen. Streugut auf einer Schneedecke wirkt kaum.
  • Zugänge zu Mülltonnen, Briefkasten und Hauseingang gehören zur Räumfläche.
  • Fehlt ein Gehweg, räumen Sie meist einen Streifen am Fahrbahnrand frei.

Gehweg vom Schnee räumen: die richtige Breite.

Die Faustregel lautet: Zwei Personen kommen aneinander vorbei, ohne in den Schnee auszuweichen. In der Praxis bedeutet das eine geräumte Spur von rund 1-1,5 Meter. Die Landeshauptstadt Düsseldorf verlangt in ihrer Satzung über die Reinigung der öffentlichen Straßen mindestens einen Meter Breite.

Prüfen Sie das Maß für Ihren Ort trotzdem selbst. Jede Kommune legt Breite und Umfang eigenständig fest. Manche Satzungen nennen ein festes Maß, andere beschreiben nur das Ziel einer gefahrlosen Nutzung. Wer die Zuständigkeit, die Uhrzeiten und die Haftung im Detail nachlesen will, findet die Grundlagen in unserem Ratgeber zur Räum- und Streupflicht.

Räumen Sie die Spur durchgehend, nicht in Abschnitten. Eine Lücke von zwei Metern reicht für einen Sturz. Halten Sie die Spur außerdem an derselben Stelle des Gehwegs, damit niemand im Zickzack laufen muss.

Diese Zugänge gehören dazu.

Die geräumte Spur endet nicht am Grundstück. Freihalten sollten Sie auch die Wege, die Menschen täglich nutzen:

  • den Weg vom Gehweg zur Haustür und zur Klingelanlage,
  • den Zugang zu Mülltonnen und zum Standplatz für die Abfuhr,
  • den Weg zum Briefkasten und zur Paketannahme,
  • bei Bedarf die Zuwegung zur Bushaltestelle oder zum Depotcontainer, wie es die Düsseldorfer Satzung ausdrücklich nennt.

Denken Sie an Rollstuhl und Kinderwagen. Beide brauchen eine feste Breite und einen ebenen Untergrund. Eine schmale Trampelspur genügt hier nicht. Räumen Sie deshalb bis auf den Belag ab und lassen Sie keine Schneewälle quer über den Zugang liegen.

Wohin mit dem Schnee?

Der geräumte Schnee gehört an den Rand des Gehwegs zur Fahrbahn. Wo dort kein Platz bleibt, lagern Sie ihn am Fahrbahnrand ab. Genau so beschreibt es die Düsseldorfer Satzung. Wichtig bleibt dabei: Fahrzeuge und Fußgänger dürfen Sie nicht mehr als unvermeidbar behindern.

Diese Flächen bleiben frei:

  • Fahrbahn und Radweg: Schnee auf der freien Fahrbahn oder auf dem Radweg schafft neue Gefahrenstellen.
  • Gullys und Straßeneinläufe: Sie nehmen das Schmelzwasser auf. Verstopft der Einlauf, gefriert das Wasser über Nacht auf dem Gehweg.
  • Hydranten: Die Feuerwehr braucht freien Zugriff. Halten Sie den Deckel und den Bereich davor schneefrei.
  • Nachbargrundstücke: Ihr Schnee bleibt auf Ihrer Seite. Ein Schneeberg vor der Einfahrt des Nachbarn sorgt für Ärger.
  • Parkflächen und Stellplätze: Wer den Schnee auf ein Auto oder in eine Parklücke schiebt, verlagert das Problem nur.

Umgekehrt gilt dasselbe: Schnee und Eis von Ihrem Hof oder Ihrer Einfahrt gehören nicht auf den öffentlichen Gehweg und nicht auf die Fahrbahn. Planen Sie deshalb vorher, wo der Schnee des ganzen Winters liegen darf.

Das brauchen Sie für den Gehweg.
Geräte: breiter Schneeschieber mit Kunststoffkante für die Fläche, schmale Schneeschaufel für Stufen und Zugänge, Besen für Pulverschnee, Eiskratzer oder Spachtel für festgefahrene Reste, Streuwagen oder Eimer mit Schaufel für das Streugut.
Streugut: abstumpfende Mittel wie Splitt, Granulat oder Sand. Auf Gehwegen ist Streusalz in vielen Kommunen untersagt, in Düsseldorf gilt dieses Verbot ausdrücklich. Welches Material sich wofür eignet, lesen Sie in unserem Überblick zum Streugut im Winterdienst.
Zeitaufwand: rund 10 bis 20 Minuten für ein normales Grundstück bei frischem Schnee. Bei festgefahrener Decke oder Eisregen dauert es deutlich länger, oft das Zwei- bis Dreifache.

Gehweg Schnee räumen: Schneeschieber mit Kunststoffkante schiebt Neuschnee vom Gehwegbelag

Erst räumen, dann streuen.

Die Reihenfolge entscheidet über das Ergebnis. Räumen Sie zuerst den Schnee bis auf den Belag ab. Streuen Sie danach. Streugut auf einer Schneeschicht sinkt ein und verliert seine Wirkung innerhalb weniger Minuten.

Arbeiten Sie mit einem breiten Schneeschieber und schieben Sie den Schnee in langen Bahnen zum Rand. Schieben schont den Rücken mehr als Heben. Eine Kunststoffkante gleitet über Pflasterfugen, ohne den Belag zu beschädigen. Auf Naturstein, Klinker und beschichtetem Beton ist das der sicherste Weg. Eine Stahlkante greift härter und hinterlässt schnell Kratzer.

Ab wann Sie zur Schaufel greifen, hängt weniger von der Schneehöhe ab als von der Rutschgefahr. Diese Frage klären wir separat im Beitrag Schneeräumen ab wieviel cm.

Festgefahrene Schneedecke und Blitzeis.

Bleibt Schnee liegen und wird festgetreten, entsteht eine glatte Schicht. Diese Decke bekommen Sie mit dem Schieber allein nicht mehr weg. Lockern Sie sie mit einem Eiskratzer oder einer Kantenschaufel in Streifen auf, kehren Sie die Brocken weg und streuen Sie danach großzügig ab.

Bei Blitzeis zählt jede Minute. Gefrierender Regen bildet eine dünne, spiegelglatte Schicht, die sich nicht schieben lässt. Streuen Sie hier sofort abstumpfendes Material und wiederholen Sie den Gang. Regen und Schmelzwasser tragen das Streugut ab. Kontrollieren Sie die Fläche deshalb mehrmals am Tag, besonders bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Eine sauber geräumte Spur schützt besser als jede Menge Streugut auf einer Schneedecke.

Sonderfälle am Gehweg.

Nicht jedes Grundstück hat einen geraden Bürgersteig. Für die häufigsten Sonderlagen gelten diese Regeln aus der Praxis.

Kein Gehweg vorhanden: Fehlt ein Bürgersteig, räumen Sie in der Regel einen begehbaren Streifen am Fahrbahnrand entlang Ihres Grundstücks frei. Die genaue Vorgabe steht wieder in der örtlichen Satzung.

Baumscheiben und Straßenbäume: Die offene Fläche rund um einen Straßenbaum unterbricht den Belag. Führen Sie Ihre Spur daran vorbei, statt sie über die Baumscheibe zu legen. Kippen Sie Schnee mit Streugut nicht in die Baumscheibe. Splitt und Sand stören zwar kaum, Salzreste schädigen die Wurzeln.

Eckgrundstücke: Grenzt Ihr Grundstück an zwei Straßen, räumen Sie beide Gehwegseiten. Denken Sie dabei an die Übergänge und abgesenkten Bordsteine an der Ecke. Genau dort queren Fußgänger.

Einseitiger Gehweg: Liegt der Bürgersteig nur auf einer Straßenseite, trifft die Pflicht meist beide Seiten. Wie die Kommune das verteilt, regelt sie in ihrer Satzung. Bei Mietobjekten klärt der Mietvertrag, wer anpackt. Dazu haben wir den Ratgeber Winterdienst für Mieter geschrieben.

Rampen, Stufen und Gefälle: Diese Stellen vereisen zuerst. Räumen Sie hier zuerst und streuen Sie dichter als auf der Fläche.

Unsere Einsatzgebiete in NRW.

FERMA räumt Gehwege, Zufahrten und Höfe in Düsseldorf, Köln und im Umkreis der Rheinschiene. Auch die umliegenden Städte fahren wir zuverlässig an.

Düsseldorf
Köln
Neuss
Leverkusen
Ratingen
Umkreis NRW

Der Ablauf für einen Einsatz.

Diese Übersicht bringt die Schritte in die richtige Reihenfolge. So gehen Sie jeden Wintermorgen gleich vor und übersehen nichts.

Schritt Das tun Sie Darauf achten Sie
1. Lage prüfen Schneehöhe, Eisbildung und Wetterlage ansehen Bei Blitzeis sofort streuen statt schieben
2. Spur räumen Schnee in langen Bahnen zum Rand schieben Durchgehend 1-1,5 Meter breit, bis auf den Belag
3. Zugänge freimachen Haustür, Mülltonnen, Briefkasten öffnen Keine Schneewälle quer über den Weg
4. Schnee ablagern Am Gehwegrand zur Fahrbahn aufsetzen Gullys, Hydranten und Radweg bleiben frei
5. Streuen Splitt, Granulat oder Sand gleichmäßig verteilen An Rampen und Stufen dichter streuen
6. Nachkontrolle Fläche im Tagesverlauf erneut ansehen Streugut nach Regen und Tauwetter erneuern

Häufige Fragen zum Räumen am Gehweg.

Wie breit muss die geräumte Spur sein? Das legt Ihre Kommune fest. Düsseldorf verlangt mindestens einen Meter. Als Faustregel gilt eine Breite von 1-1,5 Meter, damit sich zwei Personen begegnen können.

Darf ich den Schnee auf die Straße schieben? Sie lagern ihn am Gehwegrand zur Fahrbahn ab oder, wenn dort kein Platz bleibt, am Fahrbahnrand. Die freie Fahrbahn und der Radweg bleiben schneefrei.

Muss ich auch bei Dauerschneefall räumen? Sie räumen in zumutbaren Abständen mehrfach. Endlose Wiederholung verlangt niemand von Ihnen. Sobald der Schneefall nachlässt, stellen Sie den sicheren Zustand wieder her.

Was kostet ein professioneller Winterdienst? Der Preis richtet sich nach Fläche, Turnus und Einsatzart. Eine Einordnung mit Preisrahmen finden Sie im Beitrag zu den Kosten für den Winterdienst.

Warum FERMA Gebäudereinigung.

FERMA betreut Objekte in der Region und übernimmt den Winterdienst in Düsseldorf als festen Bestandteil der Objektbetreuung. Unsere Teams kennen die Abläufe am Morgen, arbeiten nach festen Routen und dokumentieren jeden Einsatz. Damit halten Sie Ihre Verkehrssicherungspflicht nachweisbar ein.

  • ✔︎Feste Teams mit klaren Routen statt wechselnder Aushilfen
  • ✔︎Dokumentierte Einsätze als Nachweis für Eigentümer und Verwaltung
  • ✔︎Abgesichert über eine Betriebshaftpflichtversicherung
  • ✔︎Erfahrung mit Objekten in Düsseldorf, Köln und im Umkreis NRW
★★★★★

“Morgens ist der Gehweg frei, ohne dass wir nachfragen müssen. Die Spur ist breit genug, das Streugut liegt auch an den Stufen. So läuft der Winter ruhig ab.”

Kundenstimme aus der Hausverwaltung

Fazit.

Am Gehweg entscheidet die Ausführung. Eine durchgehende Spur von 1-1,5 Meter, freie Zugänge zu Haustür und Mülltonnen sowie ein Schneehaufen am Rand statt auf Gully oder Radweg bringen Sie sicher durch den Winter. Räumen Sie zuerst, streuen Sie danach, und kontrollieren Sie die Fläche im Tagesverlauf nach. Wer diese Aufgabe abgeben will, findet bei FERMA einen festen Ansprechpartner: Wir übernehmen den Winterdienst in Düsseldorf für Wohnanlagen, Gewerbeobjekte und Privatgrundstücke. Als FERMA Gebäudereinigung betreuen wir Ihr Objekt das ganze Jahr über. Fordern Sie ein kostenloses Angebot an, dann müssen Sie am Gehweg keinen Schnee mehr räumen.